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Als Naturstein bezeichnet man Steine, die in der Natur vorkommen. Diese werden in Steinbrüchen abgebaut und lediglich an der Oberfläche bearbeitet. Brennprozesse oder andere den Stein wesentlich verändernde Arbeiten werden nicht durchgeführt.

Unebenheiten, Farbunterschiede und Einschlüsse sind bei Natursteinen nicht zu verhindern und machen den Reiz eines Natursteines aus.

Die möglichen Oberflächen sind abhängig von der Gesteinsart, der Dicke des Material, von Beschaffenheit der einzelnen Mineralien im Gestein, usw. Naturwerkstein hat eine hohe Bandbreite an Farben und Oberflächen, die von keinem Kunstmaterial erreicht werden. Natursteine mit gleicher oder ähnlicher Optik können sehr unterschiedliche technische Eigenschaften haben. Ein billiger Granit kann fast die gleiche Optik wie ein Hochleistungsgranit haben. Auch die technischen Daten fallen sehr unterschiedlich aus, vor allen Dingen in den Punkten Wasseraufnahme und Festigkeit. Allein die Optik sagt nicht aus, inwieweit sich ein Stein für einen Boden in einem bestimmten Bereich eignet.

Kalkhaltige Natursteine (Kalkstein und Marmor) sind säureempfindlich und bedürfen eine anderen Pflege und Reinigung als die übrigen Natursteine.

Naturstein wird für viele Zwecke, auch zur Zementherstellung, genutzt. Der Naturstein wird im Innenbereich und Außenbereich verarbeitet, als Bodenbelag oder Außenfassade. Mit Naturstein lassen sich z. B. Bäder und Treppen verkleiden.

Granit und Basalt sind sehr harte Natursteine. Sie werden häufig im Außenbereich verbaut, wo eine hohe Beanspruchung besteht. Natur-Kalksandsteine und Marmore sind etwas „weicher“ und werden meistens im Innenbereich verbaut oder dienen der Erstellung von Skulpturen. Als Bezeichnung für Beläge oder Fassaden hat sich die Bezeichnung „Naturwerkstein“ eingebürgert.